Barcelona-Sessel, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich, 1929: Der spätere Bauhaus-Direktor entwarf diesen Sessel anlässlich der Weltausstellung 1929 in Barcelona. Die Inspiration zum Design sollen die Gestalter in mittelalterlichen Scherenstühlen gefunden haben.
© picture alliance/dpa | Jana Bauch
Beistellstuhl, Richard Riemerschmid, 1898/99: Der Münchner Designer war ein Vertreter des Jugendstils – seine Entwürfe waren im Vergleich zu anderen Jugendstilmöbeln eher schlicht und funktional.
© Art Institute Chicago
Tee-Extraktkännchen, Marianne Brandt, 1924: In der Metallwerkstatt am Bauhaus entwarf Brandt diese Teekanne. Der Deckel entspricht einem exakten Kreis. Weltweit sind nur neun Originale erhalten.
© Tecnolumen
Bauhaus-Leuchte, Wilhelm Wagenfeld, 1924: Der Inbegriff von „Form folgt Funktion“. Heute gilt die Leuchte als Ikone des Bauhauses. Seit den 1980er-Jahren wird sie von Tecnolumen in Bremen als WG 24 in Serie produziert.
© Tecnolumen
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Von reduziert bis knallbunt ab den 1950er-Jahren
Zocker, Luigi Colani, 1971: „Meine Welt ist rund“, sagte Colani einmal. 4.000 Entwürfe soll er zu Papier gebracht haben, darunter Flugzeuge, Autos und Möbel: Zocker ist ein Sitzmöbel für Kinder, knallorange, multifunktional und typisch für Colanis Entwürfe: ohne Ecken und Kanten.
© Vitra Design Museum, Foto: Jürgen Hans
Geschirr „Rationell“, Margarete Jahny und Erich Müller, 1969/70: In der ehemaligen DDR war dieses Design omnipräsent: in Mitropa-Zügen, in Hotels, in Krankenhäusern. Durch das clevere Design blieb der Kannendeckel selbst bei starker Neigung an Ort und Stelle.
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul
Regalsystem 606, Dieter Rams, 1960: Rams arbeitete schon bei Braun, als er dieses Regalsystem für Vitsoe entwarf. Für Braun kein Interessenkonflikt: „Ja, das wird dem Verkauf unserer Radios zugutekommen.” Das Design des Regalsystems war damals radikal modern und ist bis heute unverändert.
© picture alliance / Everett Collection
Eiermann 1, Egon Eiermann, 1953: Entworfen von einem Architekten für Architekten: Der puristische Tisch von Eiermann hat inzwischen auch in Esszimmern und Büros Einzug gehalten.
© Richard Lampert
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Gelebte Individualität ab den 2000er-Jahren
Bank „Rope“, Gesa Hansen, 2023: Holz ist in den Entwürfen von Gesa Hansen allgegenwärtig. Die deutsch-dänische Designerin legt bei Rope den Fokus auf das Handwerk: Gedrechselte Elemente bilden die Füße und Teile der Lehne.
© The Hansen Family
Ayno, Stefan Diez, 2020: Der Lampenhersteller Midgard beleuchtet schon seit 1919 Schreibtische und Co., die Firma gilt als der „Erfinder des lenkbaren Lichts“. Die Inspiration für Ayno fand Stefan Diez, als er ein gebogenes Schilfblatt sah.
© Midgard Licht / P. Fehrentz
Bell Table, Sebastian Herkner, 2012: Ein Fuß aus mundgeblasenem Glas und eine Tischoberfläche aus Metall: Der Bell Table von Sebastian Herkner gilt heute schon als Designklassiker.
© ClassiCon / Elias Hassos
Chair_One, Konstantin Grcic, 2004: „Wenig Fläche, die dreckig werden kann“ – das war die Devise des Designers für diesen Stuhl, der für den öffentlichen Raum gedacht ist. Wie ein Fußball setzt sich der Chair_One aus vielen geometrischen Elementen zusammen.
© Magis
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Designhauptstadt 2026: Wie Gestaltung Demokratie stärkt
Mit den Lampionfesten werden urbane Räume des Neuen Frankfurt gemeinsam gefeiert.
© Ben Kuhlmann
Die Metropolregion FrankfurtRheinMain trägt 2026 den Titel World Design Capital (WDC). Unter dem Motto „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ zeigt die Region, wie Design zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Teilhabe und einer höheren Lebensqualität beitragen kann. Geplant sind zahlreiche Projekte und Veranstaltungen in Städten und Gemeinden.
Hier gibt’s mehr Infos zur WDC 2026.
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