Nominierungen für den Deutschen Filmpreis: „In die Sonne schauen“ für elf Lolas nominiert

Die Deutsche Filmakademie hat die Nominierten für die Goldenen Lolas bekannt gegeben. In der Kategorie „Bester Film“ sind es „22 Bahnen“, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, „Amrum“, „Das Verschwinden des Josef Mengele“, „Gelbe Briefe“ und „In die Sonne schauen“.

Mit elf Nominierungen geht Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“ als Favorit ins Rennen. Berliner Regisseurin tritt zudem in der Regie- und der Drehbuch-Kategorie gegen Simon Verhoeven („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“) und İlker Çatak („Gelbe Briefe“) an.

In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ stehen „Im Prinzip Familie“ von Daniel Abma, „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ von Sabine Lidl sowie „Soldaten des Lichts“ von Julian Vogel und Johannes Büttner auf der Nominiertenliste.

Ehrenpreis für Wim Wenders

Als beste Darstellerinnen sind Senta Berger, Luna Wedler und Özgü Namal nominiert, bei den männlichen Hauptrollen Bruno Alexander, August Diehl und Tansu Biçer.

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Zwei Lola-Gewinner stehen bereits fest: Wim Wenders („Der Himmel über Berlin“, „Paris Texas“) – kürzlich als Berlinale-Jurypräsident im Einsatz – wird mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Regisseur und Produzent „Michael“ Bully gewinnt in der Kategorie „Besucherstärkster Film“ mit „Das Kanu des Manitu“.

Im vergangenen Jahr hatte der Thriller „September 5“ von Tim Fehlbaum über das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München die Goldene Lola für den besten Spielfilm gewonnen.

Verliehen wird der Deutsche Filmpreis auf einer von Christian Friedel moderierten Gala am 29. Mai im Palais am Funkturm der Messe Berlin. Die ARD überträgt ab 19 Uhr im Livestream sowie um 22.20 Uhr im Ersten. (Tsp)