Fernsehtipps zum Wochenende: Ein Flüchtlingsboot sinkt: Retten oder wegschauen?
Das Berufsbild des Astronauten erfährt in diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit. Zum einen nach der Mondmission der Artemis 2, zum anderen mit dem Kinofilm „Der Astronaut“. Da passt „Gattaca“, der Spielfilmklassiker von 1997 mit Ethan Hawke und Uma Thurman, gut, der am Samstagabend in der Primetime läuft.
1 Gattaca (Samstag, ZDFneo, 20:15 Uhr)
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Vincent träumt in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft davon, Astronaut zu werden. Das Ausbildungszentrum Gattaca lässt jedoch nur Menschen mit dem richtigen Erbgut zu, aus der neuen Oberschicht.
Vincent hat dieses Erbgut nicht und nimmt die Identität eines anderen an, um bei „Gattaca“ aufgenommen zu werden.
Zunächst scheint alles gut zu laufen. Als ein Mord geschieht und Vincent unter Verdacht gerät, droht seine Tarnung aufzufliegen. Noch komplizierter wird es für Vincent, als er sich in die Mitarbeiterin Irene verliebt, die wegen einer geringfügigen Herzschwäche als Astronautin abgelehnt wurde.

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Origineller Science-Fiction-Film nach dem Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley und eine anklagende Parabel über die die Menschlichkeit zerstörende Gen-Manipulation, mit verstörend schönen Bildern, inszeniert von Regisseur Andrew Niccol (Drehbuchautor der „Truman Show“).
In den Hauptrollen: Ethan Hawke, Uma Thurman und Jude Law, besser geht’s kaum.
2 Styx (Samstag, 3sat, 23:30 Uhr)
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Auch eine (zunächst) einsame Reise, hier allerdings nicht in den Weltraum, sondern aufs weite Meer.
Rike, eine Kölner Notärztin, sticht in Gibraltar alleine mit ihrem Segelboot „Asa Gray“ in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Doch ihr Urlaub wird abrupt beendet.
Nach einem Sturm auf hoher See findet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerboots wieder. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken.

Der schnellste Berlin-Überblick von Montag bis Samstag.
Rike folgt per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen, zu handeln.
Hochgelobte deutsche Produktion von Wolfgang Fischer, bravouröse One-Woman-Show mit Susanne Wolff (aktuell in der Berlin-Thriller-Serie „Unfamiliar“ auf Netflix). Bei aller Traurigkeit des Themas atmosphärisch dicht inszeniert mit hinreißend schönen Bildern von Kameramann Benedict Neuenfels.
Und offenbar der richtige Film zur rechten Zeit, mit moralischen Fragen, die Rike ebenso überfordern wie westliche Gesellschaften: Wegschauen und weitersegeln, während sich vor den Augen eine humanitäre Katastrophe abspielt? Oder Einzelne retten und viele andere sterben lassen? Oder versuchen, allen zu helfen, auch wenn das eigene Boot dabei sinkt?
3 Weites Land (Sonntag, Arte, 20:15 Uhr)
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Auch der Wilde Westen kann manchmal sehr menschenleer sein, siehe zum Beispiel Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“.
In diesem Western-Klassiker von William Wyler aus dem Jahr 1958 zieht es James McKay, Kapitän aus einer Reederfamilie an der Ostküste, in den Westen, um die Ranchertochter Pat Terrill heiraten zu können.
Genre-Klischees von Land und Leuten
Ihr Vater, Major Terrill, Herr über 10.000 Rinder, schätzt den künftigen Schwiegersohn. Sein Verwalter Steve Leech dagegen sieht in McKay einen unerwünschten Nebenbuhler. Leech liebt Pat ebenfalls...
Gregory Peck („Moby Dick“) in seiner Paraderolle als der Fremde, der in einer Man’s Man’s World der Gewalt abschwört und gängige Genre-Klischees von Land und Leuten durcheinanderwirbelt. Dazu Jean Simmons, Carroll Baker und Charlton Heston: einer der besten Monumental-Western aller Zeiten von 1958 (160 Minuten lang!). Eine Wilde-Westen-Landschaft faszinierender als die andere.
4 Das geheime Fenster (Sonntag, Sat1, 23:05 Uhr)
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Der erfolgreiche Schriftsteller Mort Rainey hat gerade eine schwierige Scheidung von seiner Frau Amy hinter sich und wohnt in einem verlassenen Haus am See.
Dort taucht eines Tages ein Fremder namens John Shooter auf, der ihn beschuldigt, eine Geschichte von ihm kopiert zu haben. Mort Rainey versucht, die Angelegenheit zu klären, was sich als unerwartet schwierig erweist...
Hollywood-Star Johnny Depp und Maria Bello in einer sehr soliden Stephen-King-Verfilmung von David Koepp, die mehr von ihrer dräuend-beängstigenden Stimmung und seinen gut herausgearbeiteten Charakteren lebt, als von einer besonders packenden Inszenierung. Mystery geht aber immer.
5 Parasite (Sonntag, ARD, 23:35 Uhr)
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Die vierköpfige Familie Kim wohnt in einer miefigen Kellerwohnung. Ihre Arbeitslosenunterstützung bessern sie mit Kartonfalten für einen Pizzaexpress auf.
Als Sohn Ki Woo bei der Unternehmerfamilie Park einen gut bezahlten Job als Nachhilfelehrer bekommt, sieht er die Chance, auch seinen Angehörigen eine Stelle zu verschaffen.
Zunächst vermittelt Ki Woo der nichts ahnenden Dame des Hauses seine Schwester Ki Jung als Kunstpädagogin für den vermeintlich hochbegabten Sohn. Anschließend machen sich die listigen Kim-Geschwister daran, das bisherige Personal loszuwerden, um Vater und Mutter als Chauffeur und Haushälterin einzuschleusen. Zu ihrem Erstaunen geht der dreiste Plan reibungslos auf...
Drama, Horror, Thriller, Ganovenfilm und Tragikomödie – das raffiniert aufgebaute Meisterwerk ist eine genreübergreifende , bitterböse Gesellschaftssatire. Das brillante Set-Design der lichtdurchfluteten Hightech-Villa und der moderigen Untergeschoss-Behausung arbeitet grandios die Klassenunterschiede im modernen Südkorea heraus.
„Parasite“ räumte 2020 in Hollywood mit vier Oscars ab und schaffte ein Novum in der Geschichte der Academy Awards: Erstmals siegte der Beste fremdsprachige Film zugleich in der Kategorie „Bester Film“.