Für Optimismus ist es zu früh
Andrij Sybiha, der ukrainische Außenminister, präsentiert sich optimistisch: »Wir halten die Front«, sagte er am Mittwoch im Gespräch mit ukrainischen Journalisten. »(Unsere) Lage auf dem Schlachtfeld ist die stärkste und stabilste seit einem Jahr.« Die Flugabwehr habe ihre Abfangraten verbessert, die russischen Verluste seien gestiegen, beides diene einem Ziel: »Unsere Verhandlungsposition zu stärken.«
Tatsächlich hatten die vergangenen Monate und Wochen nicht wenige gute Nachrichten für die Ukraine parat: Die Bemühungen Wladimir Putins und Donald Trumps im vergangenen Spätherbst und Winter, die Ukraine zu einer Kapitulation zu zwingen, sind vorerst versandet. Das ukrainische Energienetz hat den Winter trotz zahlreicher neuer Schäden ohne einen landesweiten Total-Blackout überstanden. Die Armee konnte ihre Rückeroberungen aus den ersten Monaten des Jahres festigen. Die Drohnenangriffe auf Russlands Ölwirtschaft haben einen großen Teil der russischen Übergewinne durch den Anstieg des Ölpreises zunichtegemacht – und bei der Zahl eingesetzter Langstreckendrohnen pro Monat zuletzt erstmals Russland überholt. Erfolgreiche Angriffstaktiken auf besetzten Gebieten unterbrechen Russlands Nachschubwege. Dank ihres Angebots neuartiger Abfangdrohnen sucht und findet die Ukraine neue Partnerschaften mit den reichen Golfstaaten. Mit Viktor Orbán verlässt der wohl größte Gegner der Ukraine innerhalb der EU seinen Posten. Und aus Brüssel kommen die monatelang blockierten 90 Milliarden Euro, die eine zuvor drohende Staatspleite mindestens bis 2028 ausschließen.
»Das erste Quartal 2026 war für die Russen größtenteils ein Misserfolg«, schrieb der finnische Analyst Emil Kastehelmi von der Beobachtergruppe Black Bird Group bereits Anfang April. Damit bezog er sich vor allem auf den russischen Vormarsch an der Front, der von seinem Team detailliert berechnet wird. Im Februar hat Russland erstmals seit 2023 mehr Land verloren als eingenommen. Der auffällige Nettoverlust wird nicht von allen Beobachtern registriert – das ukrainische Analystenteam DeepState und das Institute for the Study of War (ISW) kommen auf etwas andere Zahlen – doch besonders groß sind die Unterschiede in den Schätzungen nicht. Als der russische Generalstabschef Walerij Gerassimow Anfang der Woche von 80 seit Jahresbeginn eroberten Dörfern und 1.700 besetzten Quadratkilometern ukrainischen Bodens fabulierte, war das nach allem was neutrale Berechnungen hergeben, eine dreiste Lüge: ungefähr um den Faktor drei übertrieben.
Zu voreiligem Optimismus sollte das die Ukraine dennoch nicht verleiten. Denn die ukrainische Gegenoffensive im Südosten Saporischschjas täuscht darüber hinweg, dass Russland im Osten des Landes weiterhin ähnliche Fortschritte erzielt wie in den Vormonaten – zuletzt mit neuen Angriffen entlang der Staatsgrenze in der Region Sumy, vor allem aber im Nordwesten der Region Donezk. Dort, im sogenannten »Festungsgürtel« der Ukraine um die Städte Slowjansk, Kramatorsk und Kostjantyniwka, rücken russische Truppen weiter voran.
Das gelingt ihnen zwar ebenfalls nur schleppend. Doch ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt: Zwischen Januar und April kommt es selten zu größeren Eroberungen. So entfielen nur 15 Prozent der russischen Eroberungen im vergangenen Jahr auf dessen erstes Quartal, 2024 sogar nur knapp sieben Prozent. Auf einen bewegungsarmen Frühling folgten in beiden Jahren Sommermonate intensiver Kämpfe: Die Witterung prädestiniert diese Zeit für Rotationen und Truppenverlegungen.
Auch der finnische Experte Kastehelmi will seine Zahlen daher nicht überbewerten: »Leider (bedeuten sie) nicht, dass sich der Krieg gewendet hat. Die ukrainischen Gegenangriffe sind lokal, und die Russen bleiben auf weiter Front in der Offensive.« Damit ist er nur einer von vielen Experten, die für den Sommer einen russischen Großangriff auf den »Festungsgürtel« erwarten – und damit die nächste Phase der seit Ende 2023 anhaltenden russischen Offensive, die in Putins Minimalziel einer kompletten Eroberung des Donbass münden soll.
Sichtbar wird das dort schon jetzt. Das militärnahe ukrainische Analystenteam DeepState berichtet etwa aus Kostjantyniwka, der Südspitze des »Festungsgürtels«, von zunehmendem Durchsickern kleiner russischer Trupps, die sich dort in Häusern verschanzten und auf Verstärkung warteten – und von Klagen örtlicher ukrainischer Kommandeure, dass sich der russische Vormarsch durch den zahlreichen Einsatz von Drohnen zwar verlangsamen, wegen fehlender Soldaten vor Ort aber nicht stoppen lasse. Die Berichte lesen sich ähnlich wie Darstellungen aus der im vergangenen Jahr schwer umkämpften Stadt Pokrowsk wenige Monate vor ihrer Eroberung durch Russland.
Nur dass der strategische Wert Kostjantyniwkas ungleich höher ist: Fällt die südlichste der Festungsstädte, könnte Russland vom Süden aus auf den Ballungsraum Slowjansk-Kramatorsk vorrücken. Aus dem Osten wird das den russischen Truppen durch die Geografie der Region deutlich erschwert, wobei Russland auch dort offenbar neue Angriffe vorbereitet: Militärbloggern zufolge soll etwa die russische Elite-Drohneneinheit Rubikon derzeit ins Gebiet Slowjansk verlegt werden.
Ohnehin ist die Zahl eroberter Quadratkilometer pro Monat ein eher zweifelhafter Maßstab für Erfolg und Misserfolg in einem Krieg, in dem die meisten der getöteten Soldaten nicht während der Großoffensiven 2022 und 2023 starben, sondern in monatelangen Kämpfen um geradezu absurd kleine Gebiete: Einem Krieg, in dem es darauf ankommt, welche Seite als erste nicht mehr bereit sein wird, ihre Verluste an Geld, Material und Soldaten hinzunehmen.
Auch in dieser Beziehung kann die Ukraine auf den ersten Blick Erfolge verbuchen: Die Zahl von etwa 30.000 pro Monat getöteter und verwundeter russischer Soldaten ist in den vergangenen Monaten mehr oder weniger konstant geblieben, während Russlands Rekrutierungsmaßnahmen an Schwung verlieren. So geht etwa der deutsche Forscher Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) auf Grundlage russischer Daten über die Zahlung von Rekrutierungsprämien inzwischen davon aus, dass Russland etwa 800 Soldaten täglich anwirbt – während es im vergangenen Jahr teilweise deutlich mehr als 1.000 gewesen sind.
Dementsprechend verharrt die Zahl russischer Truppen in der Ukraine seit etwa einem Dreivierteljahr bei rund 700.000, nachdem sie sich in den zwei Jahren zuvor verdoppelt hat. Für die Ukraine war diese Entwicklung sowohl 2024 als auch 2025 ein deutlich größeres Problem, als die wenigen Tausend Quadratkilometer Gebiet, für die Russland mit Hunderttausenden Soldatenleben bezahlte: Solange die Zahl der Angreifer wuchs, war die Hoffnung darauf, ihren Vormarsch zu stoppen, gering.
Jetzt flammt sie wieder auf. Russland müsse weitere Hunderttausende Soldaten rekrutieren, in den Kampf schicken und dort verlieren, um den »Festungsgürtel« zu erobern, mutmaßt etwa das ISW. Dies könne den Angreifern letztendlich zwar gelingen – aber, so die US-Analysten, wohl kaum vor Ende 2027. Denn die Ukraine baut die dortigen Städte schon seit elf Jahren zu Festungen aus, hat in den vergangenen Monaten immer neue Befestigungen errichtet. Im »Festungsgürtel« erwartet die Angreifer ein dichtes Netz aus Geschützstellungen, Gräben, Panzersperren, Stacheldraht, Minenfeldern – auf einem Terrain, das »in nahezu jeder topografischen und geografischen Hinsicht für die Verteidigung optimiert ist«, wie das ISW schreibt.
Der Ostcast - : Die Angst frisst sich in die russische Gesellschaft
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Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial.
Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben.
Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag.
Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern.
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Sich zu fragen, ob Russland wirklich derartig hohe Verluste in Kauf nehmen sollte, um einen Kampf mit diesen Aussichten einzugehen, ist müßig. Wichtiger ist hingegen die Frage, welche Kosten die Ukraine bis dahin noch in der Lage sein wird, zu tragen. Denn trotz der hohen Verluste Russlands benachteiligt das Verlustverhältnis von etwa 2,5 zu eins – auch die Ukrainer haben seit Kriegsbeginn Hunderttausende Verwundete und mutmaßlich etwa 150.000 Tote zu beklagen – nach wie vor die Ukraine mit ihrer viermal kleineren Bevölkerung. Die Erfolge, die das Land mit dem Einsatz von immer mehr Drohnen, zunehmend auch an Land, erzielt, sind eine Notlösung.
Auch täuschen die beachtlichen Ergebnisse ukrainischer Eliteeinheiten leicht darüber hinweg, dass die vielen Probleme, die das Militär des Landes plagen, nach wie vor ungelöst sind: Eine erst Jahre nach Kriegsbeginn begonnene Militärreform, die chaotische Kommandostrukturen und Misswirtschaft bekämpfen soll, geht abseits von Vorzeigeverbänden nur schleppend voran. Schlagkräftige Verbände werden häufig auf Kosten schlechter ausgestatteter Einheiten mit Soldaten und Material versorgt.
Immer wieder kommt es weiterhin zu Skandalen: Zuletzt sind etwa Kommandeure entlassen worden, nachdem sich Fotos stark ausgehungerter Soldaten verbreitet hatten, die wochenlang weder mit Wasser und Lebensmitteln noch mit Munition versorgt worden sind. Und nach wie vor sind staatliche Rüstungsaufträge so ineffizient, dass ein Großteil der erfolgreichen Rüstungsprojekte des Landes auf Initiativen aus Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft angewiesen ist. Eine Reform der Mobilisierung von teils wahllos von der Straße wegrekrutierten Männern steht ebenfalls noch aus.
Im besten für die Ukraine anzunehmenden Fall werden diese und weitere Probleme das Militär nicht daran hindern, die Vorteile seiner Stellungen im Donbass auszunutzen, den »Festungsgürtel« noch ein Jahr und womöglich noch länger zu halten, Russlands Truppen in der Ukraine zu dezimieren und jenen endgültigen Patt an der Front zu schaffen, der laut Außenminister Sybiha nötig ist, um Putin an den Verhandlungstisch zu drängen.
In Anbetracht der Krisen der vergangenen Jahre wäre das derzeit die Optimalvorstellung für die Regierung in Kyjiw. Doch reicht das aus, um den Frieden zu erzwingen? Das hängt wiederum von Faktoren ab, die sich der Kontrolle der Ukraine und ihrer westlichen Unterstützer größtenteils entziehen. Etwa davon, inwiefern sich Putin von den zunehmenden Schwierigkeiten in der russischen Wirtschaft in seinen Eroberungsplänen zähmen lässt – eine Frage, deren Antwort womöglich niemand außer dem russischen Staatschef kennt.
Ähnlich ist es mit einem weiteren, ebenso von außen kaum beeinflussbaren Faktor: der Frage danach, ob Putin trotz sinkender Popularitätswerte eine neue Mobilmachung wie im Herbst 2022 riskieren wird. Damals standen die russischen Truppen nach einer Reihe empfindlicher Niederlagen am Rande einer Katastrophe. Die Zwangsrekrutierung Hunderttausender Soldaten binnen weniger Monate – ein Tempo, mit dem die Ukraine nicht ansatzweise mitziehen kann – ermöglichte damals nicht nur, die russische Niederlage kurzfristig abzuwenden. Sondern auch, nunmehr dreieinhalb Jahre weiter Krieg zu führen.
1.521 Tage seit Beginn der russischen Invasion
Die Zitate: Vertikale oder Zersetzung?
Selenskyjs Stabschef Kyrylo Budanow war in den ersten Jahren des Krieges der Leiter des Militärgeheimdiensts HUR. Als Chef des Präsidentenbüros spricht er nun im Namen Selenskyjs – und gilt zugleich als möglicher Anwärter auf dessen Nachfolge. Am Donnerstag mahnte Budanow auf dem Kyiv Security Forum angesichts der unklaren Aussichten auf einen dauerhaften Waffenstillstand an, bis dahin keine innere Spaltung über tagesaktuelle politische Fragen zuzulassen: »Millionen Drohnen und Panzer« könnten keine Einheit ersetzen, sagte Budanow. Und forderte:
Deswegen müssen sich jetzt alle um die klare Vertikale vereinen, an deren Spitze der Präsident der Ukraine steht. Alles andere führt in die Katastrophe.
Dass Budanow versucht, unter der Losung der »Einheit« Loyalität gegenüber der Regierung zu beschwören, ist wenig überraschend. Auffälliger ist hierbei die Wortwahl: Der Begriff »Vertikale (der Macht)« als Synonym für den Aufbau des Staates wurde in den vergangenen Jahrzehnten vor allem in Russland benutzt – als Euphemismus für die autoritäre Natur des dortigen Systems.
Die Ukraine ist Russland in Sachen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zwar weit voraus. Die demokratische Substanz des Landes leidet aber seit Jahren unter den umfassenden Vollmachten des Präsidentenbüros, die das Kriegsrecht vorsieht – und der (auch von einer deutlichen Mehrheit der Ukrainer geteilten) Überzeugung, dass Wahlen erst nach Kriegsende stattfinden sollten. Doch obwohl das der Verfassung entspricht, zweifeln zunehmend auch prominente Politiker daran – in der vergangenen Woche etwa der ehemalige Außenminister Dmytro Kuleba.
Im Gespräch mit dem Kyiv Independentverwies er auf die inzwischen sieben Jahre anhaltende Legislaturperiode des Parlaments: »Es repräsentiert die ukrainische Gesellschaft von 2019. Seitdem hat sich vieles verändert«, sagte Kuleba. So kritisierte er, dass Soldaten und Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft, die in den Kriegsjahren eine tragende Rolle gespielt haben, keine politische Vertretung hätten.
Dabei gehe es nicht nur um den Erhalt der Demokratie, warnte der ehemalige Außenminister, sondern auch um die Funktionsfähigkeit des Systems: Je länger der Krieg anhalte, ohne dass die von ihm ausgelösten gesellschaftlichen Veränderungen repräsentiert würden, desto weniger effektiv werde der Staat. Auf die Frage danach, was passieren werde, wenn dieser Zustand noch jahrelang anhalte, sagte Kuleba:
Das System wird ganz einfach beginnen, sich zu zersetzen. (…) Man wird keine Regierung haben, die dazu fähig ist, die Ukraine zu stärken. (…) Das ist, was passieren wird.
Die wichtigsten Meldungen: US-Sanktionen und ein Ölbrand
US-Sanktionen: Die US-Regierung hat eine Lockerung ihrer Sanktionen gegen Russlands Ölexport um einen weiteren Monat verlängert. Russisches Öl kann somit bis Mitte Mai, sofern es bereits vor dem Beschluss auf Tanker geladen war, sanktionsfrei verkauft werden. Mit dieser Maßnahme wollten die USA vor einem Monat den Anstieg des Ölpreises infolge ihres Angriffs auf den Iran begrenzen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte erst vergangenen Donnerstag angekündigt, die zunächst für einen Monat begrenzte Maßnahme werde nicht verlängert – zwei Tage später kam es dennoch dazu.
Angriff auf Ölanlage: Der von ukrainischen Drohnenangriffen am 16. und 20. April ausgelöste Großbrand einer Ölanlage in der südrussischen Schwarzmeerstadt Tuapse ist nach Angaben örtlicher Behörden nach wie vor nicht gelöscht, sei aber unter Kontrolle. In Tuapse liegt eine auf Export ausgerichtete Raffinerie des Konzerns Rosneft, die jährlich zwölf Millionen Tonnen Öl verarbeitet – etwa vier Prozent der russischen Gesamtkapazitäten. Es ist die einzige Raffinerie an der russischen Schwarzmeerküste.
Die Angriffe haben zu einer starken Verschmutzung der Stadt und ihres Umlandes geführt, darunter mit Ölpartikeln verseuchter Regen und Ölflecken im Schwarzen Meer. Diese seien nun tagelang nicht mehr gesichtet worden, teilte die Kreisverwaltung von Tuapse am Donnerstag mit. Die Folgen des Angriffs hatten unter anderem Kritik an der Reaktion der Behörden ausgelöst, denen vorgeworfen wird, die Bevölkerung zunächst nicht ausreichend über Gefahren informiert zu haben.
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