»Rheinische Post« darf westfälische Zeitungen übernehmen

Die Rheinische Post Mediengruppe darf die Westfälische Medien Holding AG (WMH) übernehmen, wie das Bundeskartellamt mitteilte. Das Vorhaben sei aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich, da sich die Verbreitungsgebiete der beteiligten Verlage nicht überschneiden würden, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, laut einer Mitteilung. »Die Unternehmen stehen daher weder auf den Lesenden- noch auf den relevanten Anzeigenmärkten in direktem Wettbewerb.«

Mit dem Kauf wird die Rheinische Post Mediengruppe laut eigener Angaben zur auflagenstärksten Tageszeitungs-Verlagsgruppe in Nordrhein-Westfalen aufsteigen. Die beteiligten Unternehmen hatten ihre Pläne Anfang März bekannt gegeben. Die Vereinbarung sieht die Übernahme sämtlicher Aktien der WMH durch die Mediengruppe vor. Weitere Details über die Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Zur WMH gehören die Westfälische Nachrichten, das Westfalen-Blatt, die Münstersche Zeitung, das Westfälische Volksblatt und die Allgemeine Zeitung Coesfeld.